Ärzte Zeitung, 07.01.2010

Verordnungen für ADHS-Arzneien um 7,6 Prozent gestiegen

STUTTGART (mm). In Baden-Württemberg sind im Jahr 2008 drei Prozent der DAK-versicherten Kinder medikamentös wegen ADHS behandelt worden. "Diesen Kindern ist entweder Methylphenidat oder Atomoxetin verordnet worden", teilte DAK-Landeschef Markus Saur mit.

Im Vergleich zum Vorjahr sei damit die Verordnungszahl um 7,6 Prozent gestiegen. Jungen werden nach Angaben der Kasse dabei viermal so häufig behandelt wie Mädchen. Untersucht wurden die Arzneimittelverordnungen an Kindern zwischen sechs und 18 Jahren.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16607)
ADHS (310)
Organisationen
DAK (1508)
Krankheiten
ADHS (559)
Wirkstoffe
Atomoxetin (49)
Methylphenidat (160)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »