Freitag, 19. März 2010
Ärzte Zeitung, 07.01.2010

Verordnungen für ADHS-Arzneien um 7,6 Prozent gestiegen

STUTTGART (mm). In Baden-Württemberg sind im Jahr 2008 drei Prozent der DAK-versicherten Kinder medikamentös wegen ADHS behandelt worden. "Diesen Kindern ist entweder Methylphenidat oder Atomoxetin verordnet worden", teilte DAK-Landeschef Markus Saur mit.

Im Vergleich zum Vorjahr sei damit die Verordnungszahl um 7,6 Prozent gestiegen. Jungen werden nach Angaben der Kasse dabei viermal so häufig behandelt wie Mädchen. Untersucht wurden die Arzneimittelverordnungen an Kindern zwischen sechs und 18 Jahren.

Weitere Top-Meldungen

"Vergreisende Tarife, Kampf um Junge"

Die private Krankenversicherung konzentriert ihren Wettbewerb auf junge, gesunde Versicherte, lässt alte Tarife systematisch vergreisen und kranke Versicherte in die Kostenfalle laufen. Die ärztliche Versorgung ist teuer und - anders als in der GKV - ohne effektive Steuerungsmöglichkeiten. mehr »

Teva Pharmaceutical kauft ratiopharm für 3,6 Milliarden Euro

Der Ulmer Generikahersteller ratiopharm wird an den weltgrößten Hersteller von Nachahmerprodukten, Teva Pharmaceutical, verkauft. Das teilten Teva und die zur Merckle Gruppe gehörende VEM Vermögensverwaltung am Donnerstag mit. Der Verkaufspreis liegt bei 3,625 Milliarden Euro. mehr »

FSME breitet sich Richtung Norden aus

Trotz des kalten Winters könnte die Zeckenplage und das damit verbundene Risiko einer Gehirnhautentzündung weiter ansteigen. "Es gibt keine Veranlassung zu glauben, dass die Zecken weniger geworden sind", erklärte Professor Jochen Süss vom Friedrich-Loeffler-Institut in Jena am Mittwoch auf einer Veranstaltung in München. mehr »