Ärzte Zeitung, 19.01.2010

BKK Hessen fordert von Bundesregierung Beitragsautonomie

FRANKFURT/MAIN (ine). Mehr Planungssicherheit fordert der BKK Landesverband Hessen von der Bundesregierung. Der Vorsitzende Jürgen Thiesen sieht derzeit keine Perspektiven, wie die Finanzierungsprobleme der GKV gelöst werden können. Der Bundeszuschuss in Höhe von 3,9 Milliarden Euro an den Gesundheitsfonds federe die krisenbedingte Einnahmeschwäche der GKV nur teilweise ab, teilt der Verband mit.

Der BKK-Chef fordert von der Regierung unter anderem eine vollständige Beitragsautonomie, um das Thema Zusatzbeiträge "kassenindividuell und wettbewerblich" regeln zu können. In jedem Fall, so Thiesen, müsse auch über eine Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes für Arzneimittel nachgedacht werden. Dies würde für die GKV jährliche Einsparungen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro bedeuten.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16458)
Organisationen
BKK (2105)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Diese Videos sollten Sie unbedingt sehen

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen in kurzen Videos zusammen. mehr »

Massive Technik-Pannen behindern Ärztetag weiterhin

Nicht einsehbare Anträge, verschobene Abstimmungen: Technische Probleme machen Delegierten und Journalisten auf dem Ärztetag arg zu schaffen. mehr »