Ärzte Zeitung, 09.03.2010

Barmer GEK setzt künftig auf Zusatzpolicen der HUK-Coburg

Aus zwei mach‘ eins: Die größte deutsche Kasse bündelt ihr Zusatzgeschäft bei einem Partner.

KÖLN (iss). Die Barmer GEK wird künftig im Bereich der privaten Zusatzversicherungen nur noch mit dem Privatversicherer HUK-Coburg zusammenarbeiten. Damit hat sich der langfristige Kooperationspartner der Barmer gegen den PKV-Marktführer Debeka durchgesetzt, der seit Mitte 2008 mit der GEK zusammengearbeitet hatte.

Die Entscheidung der Krankenkasse kam nicht unerwartet. Die HUK-Coburg hat seit 2004 rund 785 000 Zusatzpolicen an Barmer-Versicherte verkauft. Bei Debeka und GEK betrug das Kooperationsvolumen lediglich rund 13 000 Verträge.

"Wir hatten die Wahl zwischen zwei starken und guten Partnern", sagte ein Sprecher der Barmer GEK. Letztendlich habe das Modell der HUK-Coburg, den Versicherten der Barmer GEK eigene Tarife anzubieten, aber besser zu der Krankenkasse gepasst. Besonderen Zuspruch unter den Versicherten findet die Auslandsreisekrankenversicherung der HUK-Coburg - rund 455 000 Versicherte haben so eine Police abgeschlossen. Bei den klassischen Zusatzversicherungen sind die Seniorentarife für über 60-Jährige mit 150 000 Policen sehr gefragt.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16134)
Organisationen
Debeka (161)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »