Ärzte Zeitung online, 11.03.2010

Zusatzbeiträge: Linke erkundigt sich nach Verwaltungskosten

BERLIN (hom). In einer kleinen parlamentarischen Anfrage erkundigt sich die Bundestagsfraktion Die Linke über die Folgen der Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

In ihrer Anfrage an die Regierung wollen die Abgeordneten der Linken wissen, wie hoch die Verwaltungskosten für einen Kassenwechsel sind und wie die Härtefallregelung für Arbeitslosengeld-II-Empfänger (Hartz IV) ausgelegt wird. Von Interesse ist für die Linksfraktion außerdem, ob es Schätzungen über die Zahl der Kassenmitglieder gibt, die ihre Zusatzbeiträge nicht pünktlich, unter Vorbehalt oder gar nicht zahlen.

Mehrere große Krankenkassen, darunter die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) und die KKH Allianz, hatten zuletzt Zusatzbeiträge bei ihren Versicherten in Höhe von acht Euro erhoben. Andere Kassen kündigten an, im Laufe des Jahres einen Extra-Obolus erheben zu wollen.

Die Kassen begründen den Schritt mit dem in 2010 drohenden Defizit in der GKV in Höhe von rund vier Milliarden Euro. Es gibt aber auch Kassen, die noch über Finanzreserven verfügen und Prämien an ihre Versicherten auszahlen.

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