Ärzte Zeitung, 02.05.2010

Bundesrechnungshof will Kassen verstärkt prüfen

DÜSSELDORF (eb). Der Bundesrechnungshof (BRH) will künftig stärker das Finanzgebaren der gesetzlichen Krankenkassen prüfen. Das hat BRH-Präsident Dieter-Engels jetzt noch einmal in einem Interview mit der "WirtschaftsWoche" deutlich gemacht. Als Beispiele für Missstände nannte Engels überhöhte Vorstandsgehälter bis 300 000 Euro, abenteuerliche Abfindungen, zu hohe Verwaltungskosten und teure Beraterverträge. Um hier besser kontrollieren zu können, müssten neue Formen gefunden werden. Engels: "Wir haben die Krankenkassen zu einem Schwerpunkt unserer Arbeit gemacht - auch weil die Steuerzuschüsse immer weiter steigen. Da geht es um eine jährliche Summe von bald 16 Milliarden Euro."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »