Ärzte Zeitung, 22.08.2010

BVA sieht nachlassenden Trend zu Kassenfusionen

BERLIN (sun). Das Bundesversicherungsamt (BVA) registriert aktuell eine nachlassende Fusionsbereitschaft bei gesetzlichen Krankenkassen. Grund dafür sei die schwierige Refinanzierung über Zusatzbeiträge und deren Wirkung auf das Wechselverhalten der Mitglieder. Vielen Vorständen erscheine das finanzielle Risiko zu hoch, heißt es im Jahresbericht 2009 des BVA. Daher scheuten sie Fusionen. Die Zahl der freiwilligen Fusionen von Kranken- und Pflegekassen blieb derweil 2009 mit 25 konstant hoch. Im Jahr zuvor gab es 23 Fusionen unter den Kassen.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16121)
Organisationen
BVA (430)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »