Ärzte Zeitung online, 17.09.2010

Mindestens 20 Kassen finanziell gefährdet

DÜSSELDORF (eb). Einigen Krankenkassen steht das Wasser offenbar bis zum Hals. Wie die "Rheinische Post" am Freitag berichtet, seien von den derzeit rund 160 Kassen 23 "gefährdet". Das Blatt beruft sich auf Zahlen des GKV-Spritzenverbandes.

Bei weiteren 46 Krankenkassen sei die Finanzlage angespannt, sie stünden unter Beobachtung, zitiert die Zeitung aus einem "Gefährdungsindex" des Spitzenverbands. Insgesamt neun der betroffenen Kassen hätten mehr als eine halbe Million Mitglieder.

Die Mehrheit der Kassen, 88 an der Zahl, würden demnach aber als unbedenklich eingestuft. Manche würden in dem Papier sogar als leistungsfähig bezeichnet. Namen werden laut "Rheinischer Post" in dem Gefährdungsindex nicht genannt.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16133)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »