Ärzte Zeitung, 11.10.2010

Fachärzte: "Unsinnige Arzthonorardebatte"

BERLIN (hom). Die Aufregung in der Öffentlichkeit über die jüngste Honoraraufstockung bei den niedergelassenen Vertragsärzten um rund eine Milliarde Euro geht nach Ansicht des Deutschen Facharztverbandes (DFV) "an der Sache" vorbei. Von den zusätzlichen Geldern profitiere in erster Linie "der Patient, die niedergelassenen Fachärzte nur indirekt", sagte der Bundesvorsitzende des DFV, Dr. Thomas Scharmann, am Montag in Berlin.

Der niedergelassene Facharzt bekomme nicht mehr Geld für seine Leistung, "aber er kann jetzt wieder mehr Leistung erbringen", sagte Scharmann.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »