Ärzte Zeitung online, 12.11.2010

"Weiterer Schritt hin zur Entsolidarisierung"

Als "weiteren Schritt in Richtung Entsolidarisierung", hat die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, die vom Bundestag am Freitag beschlossene Gesundheitsreform bezeichnet. Die Reform von Union und FDP sei "der Einstieg in einen Ausstieg aus der solidarisch und paritätisch finanzierten gesetzlichen Krankenversicherung", so Mascher.

Pauschale Zusatzbeiträge würden vor allem Bezieher mittlerer und niedriger Einkommen sowie chronisch kranke Menschen und Rentner "hart" treffen. Vollkommen unakzeptabel sei, dass künftige Ausgabensteigerungen im Gesundheitswesen von Versicherten allein geschultert werden müssten. (hom)

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