Ärzte Zeitung online, 04.02.2011

Großfusion zwischen TK und KKH-Allianz?

Das Fusionskarussell bei den gesetzlichen Krankenkassen dreht sich weiter: Nun könnte sogar eine noch größere Kasse als der bisherige Marktführer Barmer GEK entstehen. Denn Medienberichten zufolge sprechen die TK und die KKH-Allianz über eine Hochzeit.

BERLIN (dpa/eb). In der gesetzlichen Krankenversicherung bahnt sich möglicherweise die Bildung der bislang größten gesetzlichen Krankenkasse an.

Die Vorstände der Techniker Krankenkasse (TK) und der KKH-Allianz hätten sich bereits auf den Zusammenschluss geeinigt, berichtet die "Leipziger Volkszeitung" am Freitag.

Die Verwaltungsräte beiden Kassen würden in ihrer nächsten Sitzung im März darüber beraten, berichtet das Blatt unter Berufung auf Informationen aus den Kassen und der Politik.

Der letzte Geschäftsbericht der TK verzeichnet zum 1. Januar 2010 7,3 Millionen Versicherte, die "Leipziger Volkszeitung" spricht von 7,6 Millionen Versicherte.

Die KKH-Allianz weist in ihrem letzten Jahresbericht zum selben Stichtag 2 Millionen Versicherte aus, die LVZ spricht von 1,86 Millionen.

Somit würde bei einer Fusion beider Kassen eine neue Nummer eins im Markt entstehen. Den bisherigen Spitzenplatz belegt die Barmer GEK mit 8,6 Millionen Versicherten.

Lesen Sie dazu auch die neueste Entwicklung:
TK und KKH-Allianz dementieren Fusionsgerücht

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16140)
Organisationen
TK (2197)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »