Ärzte Zeitung, 11.02.2011

Knapp zwei Milliarden Euro für Arzneimittel

BERLIN (sun). Nach Angaben des Deutschen Apothekerverbands (DAV) mussten Patienten im Jahr 2010 etwa 1,8 Milliarden Euro für Arzneimittel zuzahlen. Das waren 71 Millionen Euro mehr als 2009. Dem DAV zufolge steigen die Zuzahlungen bei Arzneimitteln seit mehreren Jahren.

 Im Jahr 2007 zahlten die Patienten etwa 1,626 Milliarden Euro für ihre Arzneimittel dazu. 2008 waren es rund 50 Millionen Euro mehr. Die Zuzahlungsbefreiungsgrenze und viele Festbeträge seien gesenkt worden. Das hätte zu dem erneuten Anstieg der Ausgaben geführt. Im Durschnitt zahlten die GKV-Versicherten 2,40 Euro pro Packung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »