Ärzte Zeitung, 22.02.2011

Internisten: Politik muss GKV-Katalog definieren

BERLIN (hom). Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) hat von der Politik eine eindeutige Definition der Leistungen gefordert, die künftig noch zulasten der gesetzlichen Kassen veranlasst werden können.

Zurzeit werde die "nicht zu umgehende Rationierung auf den behandelnden Arzt abgeschoben", sagte BDI-Chef Dr. Wolfgang Wesiack am Rande einer Klausursitzung seines Verbands in Eltville. Das Verhältnis Arzt-Patient nehme dadurch zunehmend Schaden.

Positiv bewertete der BDI Überlegungen der CDU, die Bedarfsplanung flexibler und stärker regional zu gestalten. Bei der FDP war dies allerdings auf Ablehnung gestoßen. Auch einzelne Kassen hatten vor zu viel Klein-Klein bei der Bedarfsplanung gewarnt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »