Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung online, 11.05.2011

TK-Studie: Ärzte sind selten krank

HAMBURG (dpa). Krankenschwestern, -pfleger und Hebammen sind nach einer Erhebung der Techniker Krankenkasse (TK) häufiger krank als andere Arbeitnehmer. Ärzte hingegen fehlen im Job vergleichsweise selten.

Pflegefachkräfte und Geburtshelferinnen seien im Jahr 2010 durchschnittlich 17,5 Tage krankgeschrieben gewesen, während der statistische Durchschnitt in Deutschland bei 12,3 Tagen gelegen habe, teilte die TK mit.

Der Krankenstand bei den Krankenschwestern, -pflegern und Hebammen habe mit 4,8 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 3,4 Prozent gelegen, hieß es.

Höhere Fehlzeiten bei Krankenpflegehelfern

Als Gründe dafür nannte die TK das Zusammenwirken von körperlich schwerer Arbeit, psychischer Belastung und Schichtdienst bei diesen Berufsgruppen.

Noch höhere Fehlzeiten verzeichnete die TK nach eigenen Angaben bei Krankenpflegehelfern (22,6 Tage). Besonders niedrige Fehlzeiten habe die Krankenkasse dagegen bei Ärzten (7,2 Tage), Zahnärzten (6,2 Tage) und Apothekern (7,3 Tage) registriert.

Die TK analysiert jedes Jahr die Daten der bei ihr versicherten rund 3,5 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16614)
Krankheiten (64162)
Organisationen
TK (2283)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »