Ärzte Zeitung, 31.05.2011

DAK und BKK in Bayern befürworten Abkehr vom Fonds

MÜNCHEN (sto). Die Betriebskrankenkassen in Bayern unterstützen die vom CSU-Bundestagsabgeordneten Max Straubinger und DAK-Chef Herbert Rebscher erhobene Forderung nach Abschaffung des Gesundheitsfonds.

"Die Krankenkassen brauchen Beitragssatzautonomie, einen Hochrisikopool und regionale Gestaltungsmöglichkeiten; nicht mehr, aber auch nicht weniger", sagte Sigrid König, Vorstand des BKK Landesverbandes Bayern.

Der Fall City BKK habe gezeigt, dass der Gesundheitsfonds mit Einheits- und Zusatzbeitrag die Gesetzliche Krankenversicherung krankmacht, erklärte König.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »