Ärzte Zeitung, 20.07.2011

SPD will Konsequenzen nach Kassenpleite

BERLIN (eb). Die SPD-Fraktion hat gefordert, dass Versicherte bei Schließung einer Kasse keine Nachteile haben dürfen. Es solle zudem keine Lücken im Versicherungsschutz oder im Leistungsbezug geben.

In diesem Zusammenhang sei "die willkürliche Begrenzung" des Morbi-RSA auf 50 bis 80 Krankheiten abzuschaffen, betonten die Abgeordneten. Wettbewerb sei kein Selbstzweck.

Solange es für Kassen jedoch ökonomisch sinnvoll sei, Versicherte nach ihren gesundheitlichen Risiken zu beurteilen, werde sich der Wettbewerb zwischen den Krankenkassen darin erschöpfen, Strategien der Risikoselektion zu entwickeln, kritisiere die SPD-Fraktion.

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