Ärzte Zeitung, 06.09.2011

Heilberufe BKK für BKK Essanelle wieder interessant

KÖLN (iss). Die BKK Essanelle ist in den Kreis der Betriebskrankenkassen zurückgekehrt, die mit der angeschlagenen BKK für Heilberufe fusionieren wollen. Auch die BKK Pronova, die BKK vor Ort und die Deutsche BKK haben ein Angebot für die Düsseldorfer Kasse abgegeben.

Heilberufe BKK für BKK Essanelle wieder interessant

Mit wem die BKK für Heilberufe fusionieren wird, wird sich in Kürze zeigen.

© dpa

Am 15. September werden auf einer Bundesvorständekonferenz der Betriebskrankenkassen die Weichen für das weitere Procedere gestellt. Dort wird der GKV-Spitzenverband darstellen, welches Angebot nach seiner Bewertung das sinnvollste ist.

Dann müssen die Vorstände der einzelnen Kassen entscheiden, ob sie die notwendige Fusionsbeihilfe mittragen werden. Die Fusionsbeihilfe war lange mit 30 Millionen Euro beziffert worden.

BKK Essanelle hat bereits sechs Fusionen mit neun Kassen hinter sich

Das war der BKK Essanelle, die bereits sechs Fusionen mit neun Krankenkassen hinter sich hat, zu wenig. Da jetzt aber mit höheren Mitteln zu rechnen sei, habe sie ein neues Übernahmeangebot abgegeben, teilte die Kasse mit.

"Die 30 Millionen Euro haben sich überholt", bestätigte Heinz Kaltenbach, Geschäftsführer des BKK-Bundesverbands. Details stünden noch nicht fest. Offenbar ist der Bedarf deutlich höher.

Lesen Sie dazu auch:
BKK Heilberufe: Fusion wird mit 28 Millionen Euro versüßt

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »