Ärzte Zeitung, 05.10.2011

Hermann leitet AOK Baden-Württemberg

STUTTGART (fst). In der AOK Baden-Württemberg ist Dr. Christopher Hermann zum 1. Oktober auf den Chefposten der Kasse aufgerückt.

Hermann (56) löst Dr. Rolf Hoberg ab, der die Kasse seit 2004 geleitet hat; seit 2003 bekleidete Hermann den Posten des Vize-Vorstands. Bundesweit ist Hermann als Chefverhandler der AOK für die Arzneimittel-Rabattverträge bekannt geworden.

Zusammen mit Hoberg hat er die Landes-AOK bundesweit als Pionier bei Haus- und Facharztverträgen etabliert.

Hermann selbst attestiert der AOK eine "einzigartige Stellung" als "Innovationskasse". Der neue AOK-Landeschef forderte von der Politik mehr Gestaltungsspielräume - und hat dabei vor allem den Wettbewerb im Krankenhaussektor im Visier.

Neuer Vizevorstand ist Siegmar Nesch (45), bisher Bevollmächtigter des Vorstandes.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Schelte für die SPD und die Bürgerversicherung

Bei der Eröffnung des 120. Deutschen Ärztetags nahm BÄK-Präsident Montgomery die Gerechtigkeitskampagne der SPD ins Visier. Lob gab es hingegen für Gesundheitsminister Gröhe. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »