Ärzte Zeitung, 11.10.2011

Kassen zwingen Kliniken zu "blutiger Entlassung"

BERLIN (af). 96 Prozent der Krankenhausabrechnungen in Deutschland bleiben unbeanstandet.

Das ist das Ergebnis einer Studie der BDO-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Köln im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

Das Gutachten zeige, dass die Prüfer des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen überwiegend die medizinischen Leistungen in der akuten Phase der Patientenversorgung nachträglich in Frage stellten, sagte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum am Dienstag in Berlin.

Damit wollten die Kassen die Kliniken zu "blutigen Entlassungen" zwingen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »