Der Bundesgesundheitsminister backt "einen kleinen Puffer von zwei Prozent"?
Da gibt es ganz andere "Kochrezepte": Prof. Dr. Nicolas R. Ziebarth vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin berichtet im letzten DIW-Wochenbericht von "Schätzungen, auch wegen der guten Konjunktur, bis Jahresende gut 8,6 Milliarden Euro Rücklagen"
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.390469.de/11-51.pdf
Dabei sind die seit 2009 jährlich aufgelaufenen Rückstellungsreserven des Gesundheitsfonds von je 3 Milliarden € nicht berücksichtigt. Das wären bis Ende 2011 immerhin 17,6 Milliarden Euro Überschuss gewesen. Laut Dr. Thomas Drabinski, Chef des Kieler Instituts für Mikrodaten-Analyse, erhöhe sich zum Ende 2011 die Liquiditätsreserve des Bundesversicherungsamtes (Gesundheitsfonds) auf acht, die Liquidität bei den gesetzlichen Krankenkassen auf 27,4 Milliarden Euro.
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=47682&src=suche&p=thomas+drabinski
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch, das die 70 Millionen GKV-Versicherten mit ihren Praxis- und Verordnungsgebühren, mit Selbst- und Eigenbeteiligung bei Krankenhaus, REHA und Verordnungsausschlüssen des SGB V, Zusatzbeiträgen und Zuzahlungen diese gigantischen Überschüsse erst ermöglicht haben.
Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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