Ärzte Zeitung, 16.02.2012

Recht auf gesundes Kind keine Kassenleistung

KÖLN (iss). Kassen müssen keine DNA-Analysen bezahlen, mit denen herausgefunden werden soll, ob ein ungeborenes Kind einen Gendefekt hat.

Das hat das Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen in einem Eilverfahren entschieden. Eine Schwangere wollte eine solche Analyse zur Basis der Entscheidung über eine Abtreibung machen.

Das falle nicht in den GKV-Leistungsbereich so das LSG. Aufgabe der Kassen sei die Gewährung von Maßnahmen zur Erkennung, Heilung, Linderung oder Verhütung von Krankheiten. Der Leistungskatalog umfasse kein "Recht auf ein gesundes Kind".

Az.: L 5 KR 720/11 ER

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »