Ärzte Zeitung, 22.02.2012

KKH kritisiert zahnlose Strafverfolger

HAMBURG (HL). Rund 930.000 Euro hat die KKH Allianz 2011 von betrügerischen Leistungserbringern eingetrieben. Dies sei aber nur die Spitze des Eisbergs, kritisierte KKH-Chef Ingo Kailuweit.

Häufig seien Ermittlungsbehörden personell und intellektuell nicht so ausgestattet, um Betrug im Gesundheitswesen aufzudecken und zu ahnden. Insgesamt war die Kasse von 589 nachgewiesenen Betrugsfällen betroffen.

In 146 Fällen ging es um physiotherapeutische Leistungen, 65 Fälle betrafen gefälschte Arzneimittelabrechnungen, darunter ein Apotheker, der einen Schaden von insgesamt elf Millionen Euro angerichtet hatte.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16134)
Recht (11728)
Organisationen
Allianz (1047)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »