Ärzte Zeitung, 08.05.2012

Linke fragen nach Kartellrecht für Kassen

BERLIN (fst). Die Linksfraktion im Bundestag erkundigt sich in einer Anfrage nach den Gründen, warum die Bundesregierung kurzfristig nun doch gesetzliche Krankenkassen dem Kartellrecht unterstellen will.

Im Referentenentwurf zur Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) war der Passus nicht enthalten, im Ende März verabschiedeten Regierungsentwurf dann aber doch.

Das Kartellrecht stehe dem Kooperationsgebot der Krankenkassen diametral entgegen. Kooperationen gebe es etwa auch beim Abschluss von Hausarztverträgen.

Die Linken wollen wissen, wie dieser Widerspruch aufzuheben ist.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16134)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »