Ärzte Zeitung, 29.06.2012

KKH-Allianz beerdigt Zusatzbeitrag bis 2014

HANNOVER (dpa). Die Krankenkasse KKH-Allianz schließt bis 2014 einen Zusatzbeitrag für ihre knapp 1,8 Millionen Versicherten aus.

"Wir konnten dieses unsägliche Thema jetzt schnell beenden", sagte Vorstandschef Ingo Kailuweit am Freitag bei der Vorstellung der Bilanz 2011 in Hannover. Bis Ende Februar hatte das Unternehmen noch einen Zusatzbeitrag von monatlich acht Euro erhoben.

Der Überschuss der KKH-Allianz wuchs im vergangenen Jahr deutlich von sechs Millionen (2010) auf 140 Millionen Euro. Die Ausgaben nahmen um 4,4, die Einnahmen dagegen um 7,4 Prozent zu.

In der Debatte um Rückerstattungen aus dem milliardenschweren Finanzpolster der gesetzlichen Krankenkassen verlangte Vorstandschef Kailuweit eine Abkehr vom staatlichen Gesundheitsfonds.

"Könnten die Kassen die Beitragssätze wieder eigenverantwortlich festsetzen, wären die Überschüsse längst an die Versicherten zurückgeflossen", sagte er. "Das jetzige System ist zu stark reglementiert und völlig fehlplatziert."

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16464)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »