Ärzte Zeitung online, 02.07.2012

VdK fordert Kassengewinne für die Reha

BERLIN (dpa). Trotz der Rekordüberschüsse bei Krankenkassen lehnt der Sozialverband VdK eine Prämienausschüttung für die Versicherte ab.

"Eine Beitragsrückzahlung wäre für den Einzelnen oft nur ein Mini-Betrag. Besser wäre es, die Krankenkassen würden mehr Mittel für Prävention und Rehabilitation bereitstellen", sagte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher in der Montagsausgabe der "Leipziger Volkszeitung".

Besonders ältere Patienten scheiterten mit Reha-Anträgen bei ihren Kassen. "Dabei müsste die Devise doch klar lauten: Reha vor Pflege."

Ende vergangenen Jahres betrugen die Reserven bei den Kassen noch rund 10 Milliarden Euro, auch beim Gesundheitsfonds gibt es milliardenschwere Reserven.

Im 1. Quartal 2012 fuhren die Kassen einen Überschuss von 1,5 Milliarden Euro ein, bei Ausgaben von rund 46 Milliarden. Angesichts der guten Finanzlage sehen sich die Kassen mit Forderungen konfrontiert, ihren Versicherten Beiträge zu erstatten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gröhes Sonnenschein-Politik

Bei der Eröffnung des Ärztetags weiß sich der Gesundheitsminister bei Partnern. Kritik hat Gröhe nur für den Koalitionspartner übrig und freut sich auf ein Wiedersehen beim Ärztetag 2018. mehr »

Berichte, Videos und Tweets rund um den Deutschen Ärztetag

Begleiten Sie den 120. Deutschen Ärztetag in Freiburg mit uns online. Die "Ärzte Zeitung" berichtet vom 23.-26.5. live und aktuell über alle wichtigen Ereignisse und Debatten. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »