Ärzte Zeitung, 19.07.2012

Patientenverband: Morbi-RSA ist Murks

BERLIN (fst). Die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) hält den morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich für komplett fehlgesteuert.

Deshalb gingen auch Forderungen einzelner Kassen, den Morbi-RSA zu modifizieren, am Problem vorbei, erklärt der Verband.

Anstatt sich an Diagnose und Therapie zu orientieren, müssten die Kassen den Grad der Erkrankung genau ermitteln, um entsprechend Mittel aus dem Gesundheitsfonds zugeteilt zu bekommen.

Bei der Geldverteilung durch den Fonds sollten die notwendigen Leistungen für die individuelle Behandlung der Patienten den Maßstab bilden, forderte die DGVP.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16134)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »