Ärzte Zeitung, 28.08.2012

GKV

Sozialverband will die Re-Reform

BERLIN (fst). Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert, alle Einschnitte im Leistungskatalog der Kassen, alle Zu- und Aufzahlungen, Eigenbeteiligungen und Wahltarife rückgängig zu machen.

Auch der 2005 eingeführte Sonderbeitrag von 0,9 Prozent, den allein GKV-Versicherte zahlen, müsse abgeschafft werden, heißt es in dem Papier "Kernforderungen an einen solidarischen und verteilungsgerechten Staat".

Der SoVD fordert "zur Stärkung der Solidargemeinschaft", die Beitragsbemessungsgrenze in der GKV auf die Höhe der Rentenversicherung (5600 Euro) anzuheben. Der Verband hat nach eigenen Angaben bundesweit 540.000 Mitglieder.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16465)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »