Ärzte Zeitung, 07.09.2012

Psychisch krank

Fehltage legen im Norden zu

KIEL (di). Die durch psychische Erkrankungen bedingten Fehltage der Arbeitnehmer in Schleswig-Holstein steigen laut Gesundheitsreport der Barmer GEK weiter - im vergangenen Jahr um über sieben Prozent auf 3,1 Tage.

Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Städten und Kreisen sehr unterschiedlich. Flensburg verzeichnete ein Plus von 27,8 Prozent, Lübeck ein Minus von 6,5 Prozent.

Für den Gesundheitsreport hat die Krankenkasse über 175.000 Arbeitsunfähigkeitsfälle mit rund 2,6 Millionen Arbeitsunfähigkeitstagen ihrer Versicherten ausgewertet.

55 Prozent der 147.000 erwerbstätigen Versicherten in Schleswig-Holstein waren danach im Jahr 2011 mindestens einmal arbeitsunfähig.

Auf jeden Beschäftigten entfielen in Schleswig-Holstein im Jahr 2011 15,9 Arbeitsunfähigkeitstage, dies sind vier Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »