Ärzte Zeitung online, 06.01.2014

Wechsel

Neue Spitze bei AOK Plus

Der bisherige Vorstandsvorsitzende Rolf Steinbronn hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger soll Rainer Striebel werden.

ERFURT/DRESDEN. Staffelübergabe an der Spitze der AOK Plus in Sachsen und Thüringen: Der Vorstandsvorsitzende Rolf Steinbronn hat sich zum Jahresende in den Ruhestand verabschiedet. Als Nachfolger ist sein bisheriger Stellvertreter Rainer Striebel (51) vorgesehen.

Steinbronn leitete die AOK Sachsen seit 1997 - bis zur Fusion mit der AOK Thüringen vor fünf Jahren.

"Insofern ist das zwar jetzt ein Generationswechsel an der Spitze der größten Krankenkasse in Sachsen und Thüringen. Ein Kurswechsel steht aber nicht an", kündigte Striebel an.

Er übernehme ein stabiles Haus mit mehr als 300 Millionen Euro Überschuss in 2013. Diese Summe entspreche allerdings nur 8,5 Tagesausgaben der AOK Plus.

Die Krankenkasse habe 2013 über 384 Millionen mehr ausgegeben als 2012, vor allem auch aufgrund einer deutlichen Steigerung bei den Honoraren für ambulante und stationäre Versorgung.

Als Schwerpunkte für seine Arbeit nennt Striebel "passgenaue neue Versorgungsverträge, eine zukunftsfeste Landes-Krankenhausplanung und weitreichende neue Pflegemodelle."

Die AOK Plus ist mit 2,7 Millionen Versicherten die größte Krankenkasse in Sachsen und Thüringen. (rbü)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »