Ärzte Zeitung, 11.06.2014

BMG

Kassen werden weiter sparsam sein

BERLIN. Die Bundesregierung erwartet, dass die Krankenkassen auch mit dem neuen Beitragsrecht ab 2015 ihren Sparkurs fortsetzen werden.

Damit werde der von den Kassen selbst festgesetzte prozentuale Zusatzbeitragssatz möglichst niedrig gehalten, heißt es in der Antwort auf eine kleine Anfrage der Grünen im Bundestag.

Die Grünen-Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeinck kritisierte, dass die Bundesregierung eine prozentuale Belastungsgrenze für Kleinverdiener für entbehrlich hält. "Die schwarz-rote Koalition hat kein soziales Gewissen", so Klein-Schmeinck.

Bis 2017 könnten die Zusatzbeiträge auf mehr als zwei Prozent steigen. Das Bundesversicherungsamt erwartet 1,6 bis 1,7 Prozent. (dpa)

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Unnötige Verwirrung

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16121)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »