Ärzte Zeitung, 08.07.2014

Psychotherapie

Wieviel strecken Patienten vor?

BERLIN. In einer parlamentarischen Anfrage will die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom Bundesgesundheitsministerium die Gründe wissen, die dazu geführt haben, dass aufgrund eines Ministerialerlasses von 2013 das Ausmaß der Kostenerstattung für psychotherapeutische Leistungen der GKV nicht mehr transparent ausgewiesen wird.

Die Brisanz dabei: Zwischen 2002 und 2012 ist das Ausmaß der von den Kassen erstatteten Kosten um das Achtfache gestiegen. Damit hat sich dem Sachleistungsmarkt, der über die Kassenärztlichen Vereinigungen abgerechnet wird, ein zweiter Markt gebildet. Die Grünen wollen nun wissen, ob die Bundesregierung plant, diesen Zustand zu beenden. (HL)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »