Ärzte Zeitung, 12.08.2014

Berlin und Brandenburg

Kooperation beim Aufbau des Krebsregisters

BERLIN. Die Ersatzkassen in Berlin und Brandenburg begrüßen es, dass Berlin und Brandenburg beim Aufbau eines flächendeckenden klinischen Krebsregisters zusammenarbeiten. Als "wegweisend" bewertete vdek-Landeschefin Gabriela Leyh die Entscheidung des Berliner Gesundheitssenators Mario Czaja (CDU) für die Kooperation mit dem Nachbarland.

Er habe zum richtigen Zeitpunkt gehandelt. Der vdek hält die Kooperation aus verschiedenen Gründen für sinnvoll. Er verweist unter anderem auf Synergieeffekte, aber auch auf die starken Patientenströme zwischen den Ländern.

Die Patientenwanderungen im Klinikbereich beziffert der Kassenverband auf rund 15 bis 20 Prozent. Zudem schreibt er der Kooperation auf diesem wichtigen Versorgungsgebiet Symbolkraft für die Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg zu. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »