Ärzte Zeitung App, 16.12.2014

Schwesig

Kassen sollten IvF komplett bezahlen

BERLIN. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) plädiert dafür, bei der Finanzierung der künstlichen Befruchtung zum Rechtsstand vor 2004 zurückzukehren. Die gesetzlichen Krankenkassen sollten die Kosten für eine IvF wieder komplett übernehmen, sagte Schwesig der "Welt".

Dies scheitere aber regelmäßig am Bundesgesundheitsministerium, und zwar unabhängig von der jeweiligen Hausspitze. Schwesig will nach eigenen Angaben mehr Bundesländer gewinnen, Paare bei den Kosten einer IvF zu unterstützen.

Bisher unterstützen fünf Länder betroffene Paare (Sachsen, Sachen-Anhalt, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen). Diese können dann beim Bundesfamilienministerium einen Antrag stellen, um auch für die restlichen 25 Prozent der Kosten unterstützt zu werden. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Versorgungswerke sitzen auf 184 Milliarden Euro

Auf die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Versorgungswerke tut sich die Bundesregierung mit dem Blick in die Glaskugel schwer. Die Anzahl der Rentenempfänger werde wohl weiter deutlich zunehmen. mehr »