Ärzte Zeitung, 23.03.2015

Jahresbilanz 2014

IKK classic schreibt rote Zahlen

HAMBURG. Die IKK classic meldet einen Verlust von voraussichtlich 151 Millionen Euro für das Jahr 2014.

Angesicht von Gesamtausgaben in Höhe von 9,4 Milliarden Euro spricht die Kasse von einem "leichten Minus". Ein Grund liegt in dem über dem Durchschnitt von 5,3 Prozent liegenden Anstieg der Leistungsausgaben in Höhe von 6,8 Prozent.

Die größten Ausgabenzuwächse verzeichnete die Kasse bei den Arzneimitteln (plus 13 Prozent) und bei den stationären Behandlungen ihrer Versicherten (plus 5,5 Prozent). Die Ausgaben für die ärztliche Behandlung, mit 1,5 Milliarden Euro drittgrößter Gesamtblock, stiegen um 4,4  Prozent.

Ein weiterer Grund für den Verlust sind Mehraufwendungen für Satzungsleistungen in Höhe von 29 Millionen Euro.

Die Kasse erwartet für die kommenden Jahre einen wachsenden Ausgabendruck, auch "wegen teurer politischer Vorgaben". Mit 3,6 Millionen Versicherten ist die IKK classic die sechstgrößte Krankenkasse in Deutschland. (di)

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16322)
Organisationen
IKK (835)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »