Ärzte Zeitung, 29.05.2015

Morbi-RSA

Graalmann fordert mehr Genauigkeit

BERLIN. Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes Jürgen Graalmann hat eine Gesamtevaluation des Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs auf der Datenbasis von 2013 angemahnt.

Die seit geraumer Zeit geführte Debatte um den Morbi-RSA werde auf der Basis von Erkenntnissen aus dem Jahr 2005 geführt.

Den AOKen wird vorgeworfen.überproportional vom Morbi-RSA zu profitieren. Graalmann schlug unter anderem vor, nicht mehr 80 Krankheiten, sondern alle zu berücksichtigen.

Zudem solle die Morbidität noch höher gewichtet werden. (af)

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16316)
Organisationen
AOK (6952)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »