Ärzte Zeitung, 29.05.2015

Morbi-RSA

Graalmann fordert mehr Genauigkeit

BERLIN. Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes Jürgen Graalmann hat eine Gesamtevaluation des Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs auf der Datenbasis von 2013 angemahnt.

Die seit geraumer Zeit geführte Debatte um den Morbi-RSA werde auf der Basis von Erkenntnissen aus dem Jahr 2005 geführt.

Den AOKen wird vorgeworfen.überproportional vom Morbi-RSA zu profitieren. Graalmann schlug unter anderem vor, nicht mehr 80 Krankheiten, sondern alle zu berücksichtigen.

Zudem solle die Morbidität noch höher gewichtet werden. (af)

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