Ärzte Zeitung, 20.01.2016

Barmer GEK

Angebot der Zweitmeinung via Teledoktor

BERLIN. Jede zehnte von jährlich 160.000 Knie-Operationen in Deutschland sei aus Expertensicht überflüssig, berichtet die Barmer GEK.

Die Kasse hat daher nun ein neues Zweitmeinungsverfahren auf den Weg gebracht. Vor einem Eingriff können sich die Versicherten zunächst beim Teledoktor der Barmer GEK beraten lassen. Dieser unterliege wie jeder Arzt der Schweigepflicht, heißt es.

Bei Bedarf vermittle der Teledoktor den Patienten dann zu einem Knie-Spezialisten. Die Kasse hat hierzu extra Verträge mit Knie-Experten in verschiedenen Regionen geschlossen.

Der Knie-Experte ermögliche in der Regel binnen 14 Tagen den Zweitmeinungstermin, sichte bisherige Befunde und Therapieempfehlungen und berate den Betroffenen über Behandlungsoptionen.

"Wir bauen ein bundesweites Netz von ausgewählten Knie-Spezialisten auf, die mitunter auch Spitzensportler aus der Fußball-Bundesliga betreuen", sagt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer GEK.

Bislang arbeitet dieKasse mit Knie-Spezialisten aus Berlin, Darmstadt, Hamburg, Hannover, Gießen, Kiel, Mainz, Oldenburg, Neubrandenburg, Regensburg und München zusammen. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Warum der Dschihad Kriminelle anzieht

Aus Daten des Bundesverfassungsschutzes kann man die Blaupause eines typischen islamistischen Terroristen zeichnen. Welchen Typen Mensch zieht der sogenannte Gotteskrieg magisch an? mehr »

Diese Ärzte erhalten Bestnoten

Welche Arztgruppe hat die zufriedensten Patienten? Ein Arztbewertungsportal hat mehr als eine Million Online-Bewertungen analysiert. mehr »

Bisher kein nachweisbarer Nutzen

Acht Jahre nach Einführung des Hautkrebs-Screenings in Deutschland gibt es noch keine verlässlichen Daten über dessen Nutzen. Daran ändert auch eine aktuelle Analyse nichts. mehr »