Ärzte Zeitung, 11.02.2016

Barmer GEK

2015 extremes Grippe-Jahr

DRESDEN. Die Zahl der an Grippe erkrankten Einwohner in Sachsen war 2015 besonders hoch. Insgesamt rund 13.000 Fälle wurden gemeldet, teilte die Barmer GEK mit Verweis auf Zahlen des Robert Koch-Instituts mit. Das seien deutlich mehr als üblich.

Selbst 2009, als die sogenannte Schweinegrippe-Pandemie (H1N1) grassierte, seien es nur rund 10.700 gemeldete Erkrankungen in Sachsen gewesen.

Die meisten Grippefälle gab es 2015 in der Stadt Leipzig (2626), gefolgt von Dresden (1606). In Chemnitz traf es 391 Menschen. Landesgeschäftsführer Paul-Friedrich Loose appellierte an die Sachsen, sich gegen die saisonale Influenza-Grippe impfen zu lassen.

Dies gelte besonders für Risikogruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke oder Schwangere. 2014 haben sich der Krankenkasse zufolge zwischen 1,3 und 1,4 Millionen Menschen in Sachsen gegen Grippe impfen lassen. (lup)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Vier von zehn Diabetes-Fälle ließen sich verhindern

Durch Abspecken von drei bis sechs Kilo in der Bevölkerung ließen sich 40 Prozent der Diabetesfälle verhindern. mehr »

Lücken in der Hausarztmedizin wachsen

Gegenläufige Trends kennzeichnen die Bundesärztestatistik für 2016: Die Zahl der Ärzte erreicht ein neues Rekordhoch. Doch der Zuzug ausländischer Ärzte kompensiert die Probleme der Überalterung kaum. mehr »

Früherkennung mit einem Atemzug

Ein neuer Test zur Früherkennung von Lungenkrebs misst kleinste Veränderungen in der Zusammensetzung der Atemluft. Das von Forschern des Max-Planck-Instituts entwickelte Verfahren könnte das Diagnoseverfahren vereinfachen. mehr »