Ärzte Zeitung, 10.05.2016

Schlaganfall

Verfügungen der Patienten immer wichtiger

STUTTGART. Patientenverfügungen wirken sich zunehmend auf die Behandlung von Schlaganfall-Patienten aus.

So sind im Jahr 2014 in Baden-Württemberg knapp 6000 Schlaganfallbehandlungen durch Patientenverfügung oder Patientenwunsch beeinflusst worden. Das sind laut Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) rund 1400 oder 30 Prozent mehr als im Vorjahr.

2014 sind 16 Prozent aller Schlaganfallbehandlungen vom vorausbestimmten Patientenwillen beeinflusst worden - im Jahr 2010 noch 5,3 Prozent.

Bei Patienten, die nach einem Schlaganfall im Krankenhaus gestorben sind (rund 2200), liegt die Quote bei rund 60 Prozent.

Die TK beruft sich auf Auswertungen der Geschäftsstelle Qualitätssicherung im Krankenhaus (GeQiK) in Baden-Württemberg. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Wie viel Fett und Eisen lastet auf Deutschlands Lebern?

Fettlebern sind hierzulande mittlerweile ein Massenphänomen, und auch die Eisenüberladung der Leber wird häufig festgestellt. Eine Studie der Uni Greifswald liefert jetzt Daten. mehr »

Pfleger lernen als "Robo Cop", wie sich Altern anfühlt

In einem Modellprojekt sollen junge Menschen mit Förderbedarf für die Altenpflege gewonnen werden: Sie erleben im Simulationsanzug das Altern am eigenen Leib und üben die Pflege an lebensgroßen Puppen. mehr »

Ausgaben-Weltmeister bei Zytostatika

Die Ausgaben für onkologische Arzneimittel in der ambulanten Versorgung sind seit dem Jahr 2011 massiv gestiegen und übertreffen deutlich die Kostensteigerungen aller anderen Arzneimittel ohne Rezepturen. Das geht aus dem Barmer-Arzneimittelreport 2017 hervor. mehr »