Ärzte Zeitung, 30.08.2016

Sachsen

Millionen für ambulanten Hospizdienst

DRESDEN. Die gesetzlichen Krankenkassen in Sachsen unterstützen den ambulanten Hospizdienst in diesem Jahr mit rund 3,85 Millionen Euro. Das seien 1,2 Millionen Euro mehr als noch im Vorjahr, teilte der vdek Sachsen mit.

Im Freistaat nehmen immer mehr Menschen das Angebot einer häuslichen Sterbebegleitung in Anspruch. Wurden 2002 nur 525 Schwerstkranke in dieser Form betreut, waren es im vergangenen Jahr 2576.

Im selben Zeitraum hat sich auch die Zahl der ehrenamtlichen Sterbebegleiter mehr als verfünffacht. Sie lag 2015 bei fast 2000. Dem vdek zufolge übernehmen die Kassen seit diesem Jahr außer der Aus- und Weiterbildung von Sterbebegleitern auch Sachkosten wie etwa Zuschüsse für Fahrkosten. (lup)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Frühe ART wirkt protektiv

Die frühe antiretrovirale Therapie (ART) schützt HIV-Patienten vor schweren bakteriellen Infektionen. mehr »