Ärzte Zeitung, 12.10.2016

Sozialabgaben

Höhere Bemessungsgrenze, höhere GKV-Beiträge für 2017

BERLIN. Gutverdiener werden 2017 wieder mehr Sozialabgaben zahlen müssen. So soll die monatliche Bemessungsgrenze in der GKV um rund 112 Euro auf 4350 Euro steigen. Die Versicherungspflichtgrenze in der GKV legt um 1350 Euro auf 57.600 Euro im kommenden Jahr zu. Das geht aus dem Entwurf des Bundessozialministeriums hervor, der die maßgeblichen Rechengrößen in den Sozialversicherungen anpasst. Auch in der gesetzlichen Rentenversicherung steigen die Bemessungsgrenzen, und zwar auf 6350 Euro (2016: 6200 Euro) im Westen und 5700 Euro (2016: 5400 Euro) im Osten. Grundlage für die Anpassung ist die Einkommensentwicklung im Jahr 2015. Festgelegt wird dabei für das alte Bundesgebiet ein Plus von 2,46 Prozent, für die neuen Länder ein Plus von 3,91 Prozent. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »