Ärzte Zeitung, 18.09.2008

Union zieht Antrag zu Spätabtreibungen vorerst zurück

PASSAU/BERLIN (dpa). Im Streit um schärfere Regelungen für Spätabtreibungen stellt die Unionsfraktion den von ihr geplanten Gruppenantrag zunächst zurück. Die SPD-Fraktion wolle über den Vorschlag der Unionsfraktion erst noch beraten, wurde der "Passauer Neuen Presse" in beiden Koalitionsfraktionen bestätigt.

Eine Einigung in der großen Koalition war bisher trotz mehrerer Anläufe gescheitert. "Es ist ein ermutigendes Signal, dass die SPD noch einmal darüber nachdenkt, unseren Antrag zu unterstützen", sagte Johannes Singhammer (CSU), der familienpolitische Sprecher der Union im Bundestag. In dem Entwurf von CDU/CSU sind Änderungen im Schwangerschaftskonfliktgesetz vorgesehen. Dazu gehört eine umfassende Beratungspflicht der Ärzte.

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