Ärzte Zeitung, 28.04.2011

Patentstreit: Schützenhilfe für Stammzellforscher

NEU-ISENBURG (eb). In einem offenen Brief im Journal "Nature" haben 13 europäische Stammzellforscher um Professor Austin Smith aus Cambridge den Vorschlag des Generalanwalts des Europäischen Gerichtshofs kritisiert, Patente, in denen embryonale Stammzellen verwendet werden, zu verbieten.

Sie unterstützen damit Professor Oliver Brüstle, teilt die Uni Bonn mit. Die Umweltorganisation Greenpeace hatte gegen ein Patent des Bonner Forschers geklagt. Dort wird ein Verfahren beschrieben, mit dem sich aus embryonalen Stammzellen gezielt Ersatzzellen für Gehirn und Rückenmark produzieren lassen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »