Montag, 20. Mai 2013
Ärzte Zeitung, 19.08.2012

Brandenburg

Gedenkstätte erinnert an Euthanasie-Morde

BRANDENBURG/HAVEL(dpa). Eine neue Gedenkstätte erinnert seit dem vergangenen Wochenende in Brandenburg an die Euthanasie-Morde in der Havelstadt.

Zur Eröffnung kamen etwa 200 Gäste, darunter mehr als 40 Angehörige von Opfern. Zwischen Januar und Oktober 1940 hatten die Nationalsozialisten rund 9000 Menschen in einer Gaskammer umgebracht.

Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten setzte sich jahrelang dafür ein, am authentischen Ort ein zeithistorisches Museum zu eröffnen. Entsprechende Einrichtungen gibt es schon an den fünf anderen Orten, an denen die Nazis Kranke ermordeten.

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Transplantation: BÄK-Richtlinien sollen unter die Lupe

Das Transplantationsgesetz im Umbruch: Innerhalb von einem Jahr könnte es zum vierten Mal geändert werden - jetzt wegen der BÄK-Richtlinien. Auch eine neue Strafvorschrift ist möglich. mehr »

Einbußen errechnet: So teuer kommt Ärzte die Bürgerversicherung

Kommt der einheitliche Krankenversicherungs­markt nach der Bundestagswahl, geht es Ärzten an den Geldsäckel. Wie stark, hat jetzt der PVS-Verband errechnet. Für bestimmte Fachgruppen sind Einbußen von bis zu 40 Prozent des Praxishonorars zu erwarten. mehr »

Vorsicht bei Mett: Geflügel nicht mehr größtes Salmonellenrisiko

Wer Eier oder Hähnchen isst, ist besonders gefährdet für Salmonellen, hieß es noch vor Jahren. Mittlerweile sind andere Lebensmittel riskant. mehr »