Freitag, 6. März 2015
Ärzte Zeitung, 29.01.2013

Studie

Contergan-Geschädigte unterversorgt

BERLIN. Contergan-Geschädigte sind nach einer Studie der Universität Heidelberg in vielen Bereichen unterversorgt.

Die Wissenschaftler empfehlen unter anderem eine höhere Rente und einen besseren Zugang zu Assistenzleistungen und Hilfsmitteln. Die gesundheitliche Entwicklung vieler Geschädigter stehe an einem Wendepunkt.

Eine rasche Verbesserung der Versorgung sei dringend notwendig. Der Bundesverband Contergan-Geschädigter sieht seine jahrelangen Forderungen bestätigt.

Der Bericht zeige, dass es sich um begründete Ansprüche und keine subjektiven Begehrlichkeiten handele, sagte die Verbandsvorsitzende Margit Hudelmaier am Montag in Berlin. Der Verband fordert ein neues Gesetz zur Umsetzung der Ansprüche. (dpa)

|
Topics
Schlagworte
Medizinethik (1661)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Fachfremde Leistung: Wer darf wen impfen?

Welcher Facharzt darf welche Patienten impfen - und diese Impfung dann auch abrechnen? Die Masern-Epidemie hat diese alte Debatte neu befeuert. Dabei zeigt sich: Die 17 KVen gehen in dieser Frage unterschiedlich vor. mehr »

Praxisnetz München West: Hier ist das E-Health-Gesetz schon Realität

Was mit dem E-Health-Gesetz bislang nur geplant ist, leben die Ärzte im Praxisnetz München West längst: Bei ihnen laufen Medikationsdaten, aber auch Diagnosen automatisch in der Praxissoftware von Mitbehandlern ein. mehr »

Weiterbildungsordnung: Ärztinnen fühlen sich ausgebremst

Ärztinnen stehen während der Weiterbildung vor hohen Hürden: Wegen der Familiengründung arbeiten viele Frauen in Teilzeit - und sehen sich bei der Karriere ausgebremst. Die DGHO fordert Korrekturen in der Weiterbildungsordnung. mehr »