Montag, 20. Oktober 2014
Ärzte Zeitung, 29.01.2013

Studie

Contergan-Geschädigte unterversorgt

BERLIN. Contergan-Geschädigte sind nach einer Studie der Universität Heidelberg in vielen Bereichen unterversorgt.

Die Wissenschaftler empfehlen unter anderem eine höhere Rente und einen besseren Zugang zu Assistenzleistungen und Hilfsmitteln. Die gesundheitliche Entwicklung vieler Geschädigter stehe an einem Wendepunkt.

Eine rasche Verbesserung der Versorgung sei dringend notwendig. Der Bundesverband Contergan-Geschädigter sieht seine jahrelangen Forderungen bestätigt.

Der Bericht zeige, dass es sich um begründete Ansprüche und keine subjektiven Begehrlichkeiten handele, sagte die Verbandsvorsitzende Margit Hudelmaier am Montag in Berlin. Der Verband fordert ein neues Gesetz zur Umsetzung der Ansprüche. (dpa)

|
Topics
Schlagworte
Medizinethik (1602)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Welt-Osteoporose-Tag: Männer - von wegen harte Knochen

Osteoporose galt lang als typische Frauenkrankheit. In Bezug auf die Knochengesundheit könnten Männer jedoch das schwächere Geschlecht sein. Die Erkrankung bleibt bei ihnen oft unentdeckt. mehr »

Schwere Niereninsuffienz: Wenn's juckt, cremen statt kratzen

Viele Patienten mit fortgeschrittener Niereninsuffizienz haben Erkrankungen der Haut. Besonders häufig ist der urämische Pruritus, der oft Juckreiz verursacht. Experten verraten, was dagegen hilft. mehr »

Schadenersatzlage: Keine Angst vor den Prozesskosten

Wenn Anleger bei ihren Investments vor hohen Verlusten stehen, schrecken Geschädigte oft aus Angst vor den Kosten einer Schadens­ersatzklage zurück. Doch diese hat häufig gute Erfolgschancen. mehr »