Ärzte Zeitung, 18.04.2013

Weltärztebund

Deklaration von Helsinki in neuer Fassung

BERLIN. Die Helsinki-Deklaration, die zentrale ethische Standards für medizinische Forschung am Menschen formuliert, liegt nun in einer überarbeiteten Fassung vor.

Diese Fassung ist vom Weltärztebund für einen öffentlichen Konsultationsprozess freigegeben worden, der zwei Monate dauern soll, teilte die Bundesärztekammer am Mittwoch mit.

Die Helsinki-Deklaration ist 1964 verabschiedet worden, im kommenden Jahr wird ihr 50-jähriges Bestehen begangen.

Beginnend mit dem Jahr 1975 ist das Dokument mehrfach revidiert worden, zuletzt im Oktober 2008. Die BÄK hat die Federführung in der Arbeitsgruppe, die mit einer Überarbeitung beauftragt wurde.

Mit der revidierten Fassung sei unter anderem der Schutz für vulnerable Patientengruppen gestärkt worden. Weitere Änderungen umfassen die Verwendung von Placebos in der Forschung. Bis Mitte Juni können Kommentare zur Neufassung beim Weltärztebund eingereicht werden. (fst)

Topics
Schlagworte
Medizinethik (2035)
Organisationen
Bundesärztekammer (3885)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »