Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung, 03.07.2013

Sachsen

Kammer fördert Studie zu DDR-Arzneitests

DRESDEN. Die sächsische Landesärztekammer unterstützt die Forschungsarbeiten zu Medikamententests, die westdeutsche Pharmafirmen in der DDR beauftragt haben.

Wie die Kammer mitteilte, soll die Arbeit von Professor Volker Hess, Medizinhistoriker an der Berliner Charité, mit 3000 Euro gefördert werden. Dies habe der Vorstand der Kammer beschlossen, hieß es in einer Erklärung.

Gleichzeitig verwies die Kammer darauf, dass "Medikamententests in der DDR den internationalen Standards für klinische Studien" unterlegen hätten. "Das DDR-Recht hat dazu zum Teil höhere Vorgaben gemacht als westliche Staaten."

Nach ersten Schätzungen haben West-Firmen in mehr als 50 DDR-Kliniken 400 bis 600 Medikamentenstudien in Auftrag gegeben. (tt)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »