Ärzte Zeitung, 22.04.2016

Zuwendungen

Viele Ärzte erlauben Veröffentlichung

FRANKFURT/MAIN. Bis Ende Juni dieses Jahres wollen die Mitgliedsfirmen des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (vfa) erstmals ihre Zuwendungen an Ärzte namentlich beziffern und veröffentlichen. Dazu müssen die Pharmaunternehmen die Zustimmung der Ärzte einholen.

Wie von dem Beratungsunternehmen IMS Health verlautet, liegen damit rund 80 Prozent der Firmen im Zeitplan.

Die Zustimmungsquoten unter den Medizinern betrügen zwischen 25 und 40 Prozent - "ein hoher Wert, den ich nicht erwartet hätte", so auf Twitter Holger Hellwig, Marketingleiter bei IMS in Deutschland.

 Stimmen Ärzte der Veröffentlichung nicht zu, müssen die Zuwendungen als Sammelposten und anonymisiert benannt werden. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »