Ärzte Zeitung online, 06.10.2011

Bischöfe lehnen Änderungen bei Organspende ab

FULDA (dpa). Die katholische Kirche in Deutschland bleibt in der Organspende-Debatte bei ihrer Position und sieht den Staat in der Pflicht zur Problemlösung.

Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) favorisiert weiter die Zustimmungsregelung. Danach muss vorab das Einverständnis zur Organentnahme nach dem Hirntod gegeben werden, etwa mit einem Spenderausweis.

Um den Mangel zu beheben, müssten erst die "organisatorischen Bedingungen in den Krankenhäusern verbessert" werden, forderte die DBK am Donnerstag in Fulda bei ihrer Herbst-Vollversammlung.

Derzeit beteiligen sich laut DBK weniger als die Hälfte aller deutschen Krankenhäuser an der Mitteilung potenzieller Organspender. Mehr als 12 000 Patienten warten in Deutschland auf ein Spenderorgan.

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