Ärzte Zeitung, 18.11.2008

Grüne fordern Pflege-Bürgerversicherung

NEU-ISENBURG (bee). Die Grünen haben als Reaktion auf eine Studie der Gmünder Ersatzkasse (GEK) zur Versorgungssituation in Heimen ihre Forderung nach einer Pflege-Bürgerversicherung bekräftigt. Elisabeth Scharfenberg, pflegepolitische Sprecherin der Grünen, sprach sich außerdem dafür aus, dass alternative Wohnformen ausgebaut und "Hospizarbeit auch im häuslichen Umfeld" unterstützt werden sollten.

Ebenso kritisiert sie die kurzfristige Finanzierung der Pflegeversicherung der großen Koalition. Die GEK-Studie hatte festgestellt, dass Heim-Patienten oftmals fachärztlich nicht ausreichend versorgt werden.

Lesen Sie dazu auch:
Studie: Fast jeder Zweite wird gegen Lebensende pflegebedürftig

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »