Ärzte Zeitung online, 11.05.2009

Unterstützung in kritischen Lebensphasen: www.palliativ-portal.de

STEGAURACH (eb). Auf dem Palliativ Portal können sich Betroffene, Angehörige, Interessierte und auch Ärzte online viele Informationen holen. Dr. Jörg Cuno, Oberarzt und Leiter des Zentrums für Palliativ- und Hospizversorgung der Sozialstiftung Bamberg, der das Portal inhaltlich betreut, hat wichtige Adressen und Links zusammen gestellt. Neu sind Infos zur Ernährung.

Das Portal wurde entwickelt, um Betroffene, Angehörige und Freunde um in kritischen Phasen des Lebens zu unterstützen, schreibt Cuno auf der Homepage des Portals. Die Adressen und Links sind nützlich, um zum Beispiel Palliativstationen in der Nähe zu finden und Ärzte und Pflegedienste mit Kompetenzen in der Pallivativmedizin.

Das Portal bietet auch die Möglichkeit, sich interaktiv auszutauschen. Dafür gibt es Blogs und ein Forum. Die Nutzung ist natürlich kostenlos.

Nach den Definitionen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) dient die Palliativmedizin der aktiven, ganzheitlichen Behandlung von Menschen mit einer fortschreitenden oder fortgeschrittenen lebensverkürzenden Erkrankung, so Cuno.

Dabei ist nicht die Verlängerung der Lebenszeit um jeden Preis das oberste Ziel, wie Cuno betont. Vielmehr sollen Patienten in der Zeit, die bleibt, die höchstmögliche Lebensqualität bekommen. Dafür steht das Motto des Portals: Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben (Cicely Saunders). www.palliativ-portal.de/

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