Ärzte Zeitung, 08.06.2009

Hospiz Stiftung berät fast 19 000 Menschen

KÖLN(iss). Die Deutsche Hospiz Stiftung hat im Jahr 2008 deutlich mehr für ihr Hospiz- und Patientenschutztelefon ausgegeben als im Jahr zuvor. Das Beratungsangebot, das 18 900 Menschen beanspruchten, hat 734 000 Euro gekostet, ein Plus von zwölf Prozent.

"Diese Hilfe, für die wir keine Gebühren nehmen, wird immer wichtiger", sagte Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand. 2008 gab die Deutsche Hospizstiftung insgesamt 1,8 Millionen Euro aus. Dem standen Einnahmen von 2,9 Millionen Euro gegenüber. 1,1 Millionen Euro entfallen auf Beiträge, der Rest stammt aus Spenden und Testamenten.

Topics
Schlagworte
Pflege (4715)
Personen
Eugen Brysch (244)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »